Turnerbund Twixlum

Die Gründung des Fußballclubs datiert aus dem Jahr 1950.
Auch beim TB zunächst die Übersicht: Twixlum spielte 44 Jahre im Bezirk und nur 16 Jahre auf Kreisebene. Und dort fängt es 1951 an. Der TB ist in der 1. Kreisklasse Emden/Norden. Die Platzierungen sind Platz 8, 11 und 9. Dann kommt die Zeit der 1. Kreisklasse Norden. Nach drei Jahren erreicht der TB 1957 die Meisterschaft. Ein Jahr vorher feierte man den 2. Platz. 105 und 108 Tore waren die stolze Ausbeute in nur 26 Spielen. Es dauert jetzt immerhin 14 Jahre bis der TB wieder in die Kreisebene zurück muß. 14 Jahre Bezirksklasse Ostfriesland. Sogar mit 2 Meisterschaften 1961 und 1963. Aber die Twixlumer verzichten auf einen Aufstieg in die Amateurliga. Twixlum spielt 1971 in der neugegründeten Kreisliga Norden, spielt aber keine herausragende Rolle, trotzdem reicht ein 5. Platz, um in die neue Bezirksstaffel Nord aufgenommen zu werden. Und hier verweilen die Twixlumer, bis die Bezirksstaffel wieder eingestellt wird: nämlich 7 Jahre. Der 4. Platz 1979 zwingt den Gang in die Kreisliga Emden. Aber dort wird sofort die Meisterschaft errungen, mit 46 Punkten aus 26 Spielen (2-Punktewertung) und einer Torbilanz von 75:18. Jetzt ist der TB eine feste Größe im Bezirk, sei es die Bezirksklasse eingleisig, sei es die zweigleisige Bezirksklasse, sei es die Bezirksliga. 1990 soll erwähnt werden, denn da steigt der TB in die Bezirksliga auf, allerdings mit einer mageren Torausbeute von nur 59 Treffern. Aber Meisterschaft ist Meisterschaft. Twixlum kann sich allerdings nur 4 Jahre in der Bezirksliga halten. Im Jahr 2000 erfolgt der bittere Abgang in die Kreisliga Aurich/Emden. Aber 116 Tore stehen bei dem nächsten Titelgewinn 2002 zu Buche. 2005 dann der Abstieg, der den TB dorthin positioniert, wo er jetzt noch spielt: in die Kreisliga Aurich/Emden. Diese Klasse ist landesweit auf dem 8. Level, aber da haben die Twixlumer schon bessere Zeiten gesehen.
Lässt man 60 Jahre des TB Twixlum Revue passieren, steht er in Ostfriesland an 25. Stelle. Vor dem TB sind die Reserve von Kickers Emden, und der SV Hage und noch ein paar Traditionsvereine. Nach absoluten Punkten ist der TB 12. In Ostfriesland, nach absoluten Toren 35. 1,26 Punkte konnte der TB pro Spiel ergattern, das ist Rang 30. Nur bei den Toren pro Spiel sieht die Bilanz dürftiger aus. Der TB rangiert auf Platz 101 mit 2,13. Da ist sogar der FC Oldersum besser.
Ein paar Ergebnisse zum Schluss: 1964/65 gelingt in der BK ein 7:1 gegen den FC Loquard; 1976/77 unterliegt man in der Bezirksstaffel Nord mit 0:6 in Großefehn; demontiert aber den VfB Rajen mit 9:0 in der BK der Saison 2003/04.

Spielvereinigung Nordstern Upleward

Unser Verein heute ist die Spielvereinigung Nordstern Upleward.
Im Jahre 1945 wurde der Sportverein mit Artur Behrend als Gründungsvorsitzenden gegründet. Ende der 50er Jahre fiel die Zusammenlegung des Sportvereins Upleward mit Nordstern Hamswehrum zur SpVg Nordstern.
Die Mannschaft aus Upleward nimmt nach meinen Unterlagen schon seit 1949 an den Punktspielen teil. Ich fange gleich mit dem Höhepunkt an: und das sind drei Jahre, in denen die SpVg in der Bezirksklasse spielen durfte. Die erste Saison in der Bezirksklasse ist 1988/89, hier erreichen die Uplewarder einen 7. Platz und das kann somit als bester Erfolg in der Vereinsgeschichte gesehen werden; denn 1 Jahr später steigt die Mannschaft wieder ab. 1995/96 gelingt noch einmal ein Aufstieg in die Bezirksklasse, aber es geht gleich wieder mit Platz 16 in die Kreisliga zurück.
Die Historie für die SpVg sieht damit eine Teilnahme in den Klassen des Kreises vor. 1949/50 bis 1953/54 spielen die Uplewarder in der 1. Kreisklasse Emden/Norden. Auch ein 15. Platz 1954 belässt die SpVg in der 1. Kreiklasse, aber in den Bereich 1. Kreisklasse Norden. Bis 1962 kann die SpVg als beste Platzierung Rang 4 erreichen ( 1959). 1962 langt es aber nicht mehr zum Verbleib: Upleward muss als Letzter absteigen und erreicht in dieser Saison nur 6 Pluspunkte in 24 Spielen. Drei Jahre 2. Kreisklasse Norden folgen. Aber 1965 mit einer souveränen Meisterschaft: 32:4 Punkte und 117:24 Tore sprechen eine deutliche Sprache. Allerdings gelingt es den Uplewardern nur 4 Jahre sich zu halten. 1969 erfolgt wieder ein Abstieg in die 2. Kreisklasse. Durch die Umstrukturierung in den Klassen nimmt die SpVg jetzt den Fahrstuhl nach oben: 1971 Vierter der 2. Kreisklasse, 1972 Fünfter der 1. Kreisklasse und 1972/73 Teilnehmer an der Kreisliga Norden. 1974 und 1975 gelingt ein 3. Platz. 1979 werden die Uplewarder dann dem Kreis Aurich zugeordnet und spielen zunächst in der 1. Kreisklasse. Aber nur 16 Punkte bedeuten den Abstieg in die 2. Kreisklasse. Das ist der Tiefpunkt in der Vereinsgeschichte. Level 11 schreibt man der 2. Kreisklasse zu. Aber 3 Jahre 1. Kreisklasse, 4 Jahre Kreisliga bringen die Uplewarder zum Höhepunkt der Historie. Nach 1996 dann aber ein langsames Absinken von der Kreisliga über die Kreisleistungsklasse zurück in die erste Kreisklasse. Aber mit der neuen Saison wieder eine Zugehörigkeit zur Leistungsklasse.
In 62 Spieljahren reicht es in Ostfriesland nach absoluten Punkten zu Platz 76 eingerahmt von RW Emden und Eiche Ostrhauderfehn. Nach absoluten Toren ist es Rang 77 zwischen dem TuS Pewsum und dem SV Dornum.
Ein hohes 8:0 gelingt gegen die Reserve von Stern Emden in der Saison 1952/53 in der 1. Kreisklasse Emden; 1972/73 verliert Upleward in der Kreisliga Norden in Großheide mit 1:5; 2003/04 wird die SpVg als Absteiger in der Kreisleistungsklasse Vizemeister hinter TuRa Marienhafe.

RSV Visquard

Als Gründungsjahr gilt für den RSV das Jahr 1926. Die Männer der ersten Stunde mussten immer wieder ein neues Stück Grünland aufbauen, um spielen zu können. Erst 1949 konnte dann ein in Eigenarbeit erstellter Platz eingeweiht werden.
Die Chronik des RSV weist einen eindeutigen Höhepunkt und einen eindeutigen Tiefpunkt auf: Der Tiefpunkt liegt im Jahr 1970/71, als der RSV nach einer schlechten Kreisklassensaison in der 2.Kreisklasse Norden antreten muss. Der Höhepunkt datiert aus dem Jahr 1994/95, als der RSV ein Jahr in der Bezirksliga Weser-Ems Nord antritt, nachdem im jahr zuvor souverän die Bezirksklassen-meisterschaft erreicht worden war. Von 1951 bis 1970 war der RSV in der 1.Kreisklasse angesiedelt. Allerdings rangierte der RSV meistens im unteren Tabellendrittel. Ein 7. Platz war schon ein Erfolg. Mit Einführung der Kreisliga Norden wurde der RSV als Meister der 2.Kreisklasse gleich in diese neue Klasse eingereiht . Nach der Meisterschaft im Jahre 1977 spielte der RSV dann 2 Jahre in der Bezirksstaffel Nord. Nach der Meisterschaft in der Kreisliga in der Saison 1983/84 setzte der RSV zu einem Höhenflug an. 10 Jahre Bezirksklasse reichten dann 1994 endlich zur Meisterschaft und dem Erreichen des Gipfels: die Bezirksliga. Nach 4 Jahren Bezirksklasse dann wieder der Abstieg in die Kreisebene, wo der RSV zwischen Kreisliga und Leistungsklasse pendelt und auf bessere Zeiten hofft.
Die schlechten Zeiten am Anfang der Bilanz ergeben für den RSV ein negatives Torverhältnis: in 1651 Spielen wurden zwar 3376 Tore erzielt, aber auch 3583 Gegentreffer kassiert. 104 Mal in 26 Spielen musste der Keeper vom RSV in der Saison 1969/70 hinter sich greifen, gar 120 Mal in der Spielzeit 2005/06 beim Abstieg aus der Kreisliga. Am treffsichersten war der Sturm des RSV in der Saison 1999/00 mit 103 Toren und in der Leistungsklassensaison 2008/09 mit 110 Toren. Nach absoluten Punkten ist der RSV 59. vor dem WT Loppersum. Nach absoluten Toren 65. hinter dem TuS Holtriem.
Viele Tore zum Schluss unter der Beteiligung vom RSV: 1966767 ein 2:7 gegen den FC Pilsum in der 1.Kreisklasse, 1988/89 gar ein 5:7 gegen Ostfrisia Moordorf in der Bezirksklasse und 2004/05 ein 5:4 gegen den SV Petkum in der Kreisliga

TuS Weener

Auf der Einladung zur Gründungsversammlung heißt es: Zusammenlegung des TV Weener und des SV Rheiderland von 1921. Am Mittwoch, 18.2.1948, um 20 Uhr, halten beide Vereine im Saal des Herrn Plaatje am Hafen die Gründungsversammlung des TuS Weener ab. Ohne ein Stück Torf kein Einlass.
Der SV Rheiderland war Nachfolger der vor dem 2.Weltkrieg bestehenden Mannschaft von Union Weener, der 1921 gegründet wurde.
Der TuS Weener ist ein Verein, der hauptsächlich im Bezirk und sogar im Verband gespielt hat. Schon 1948 spielt der TuS in der BK. 1949/50 wird der TuS in die neue Verbandsklasse eingeordnet, aber der 13. Platz bedeutet Abstieg. 5 Jahre in der BK bis 1955 schließen sich an. Dann der erstmalige Abstieg in den Kreis Leer. Trotz Meisterschaft 1957 gelingt nicht der Aufstieg in die BK. Erst 1964 heißt der Meister der KK wieder Weener und es folgen Jahre des Aufstiegs. Sofortige Meisterschaft in der BK bedeutet Einordnung in die BL, wo der TuS 1969 ebenfalls Meister wird und in die Verbandsliga Nord aufsteigt. Hier ist allerdings 1972 Schluss auf der Leiter des Erfolges: der TuS hat seine höchste Position 1971 mit Platz 4 erreicht. Es folgt der Abstieg in die BL, wo sich der TuS 2 Jahre aufhält, 1977 kann Weener aus der BK dann wieder aufsteigen, hält sich bis 1983 auch in der BL Weser Ems Nord. Ab 1984 ist der TuS dann 13 Jahre lang im Kreis, wobei zwischendurch immer wieder ein Aufstieg erfolgt 2009 gelingt dem TuS sogar ein Aufstieg in die Bezirksober-liga, aber das ist für die junge Mannschaft zu früh. Sie wird versuchen aus der BL wieder an die Erfolge anzuknüpfen, die sie in den 60er und 70er Jahren hatte.
Der TuS hat 1838 Spiele absolviert und fast 4000 Tore geschossen. 1964 gelang dem TuS der vereinseigene Torrekord mit 148 Treffern in der Kreisklasse Leer. 1955 musste der TuS dagegen 116 Gegentore kassieren. 1964 gelangen in 26 Spielen 46 Punkte, aber nur 6 Minuspunkte, das ist Bestleistung. In den 63 SJ gelangen dem TuS 8 Meisterschaften, das ist für Ostfriesland ein Spitzenwert.
Im Meisterschaftsjahr 1965 gab es ein torreiches Treffen in Weener beim 5:5 gegen WT Loppersum. In der Abstiegssaison aus der Verbandsliga 1972 schoß der TuS auf fremden Plätzen nur kümmerliche 5 Tore. In der Kreisligasaison 1987/88 gewann der TuS bei Tura Westrhauderfehn. Mit diesen Ergebnissen möchte ich die Bilanz des TuS Weener ausklingen lassen.

Fortuna 70 Wirdum

Der Verein Fortuna 70 Wirdum wurde am 29.8. 1970 von 37 Mitgliedern gegründet. Johann Wolterink wurde zum Gründungsvorsitzenden gewählt.
Zunächst wurde nur Fußball gespielt, dann kamen Leichtathletik, Gymnastik und Tischtennis dazu. Recht schnell standen dem Verein zwei Sportplätze und ein Sportheim zur Verfügung.
Der Ergebnisdienst startet in der Saison 1971/72. Die Fortunen erreichen in der 3. KK Norden Staffel Süd gleich auf Anhieb einen dritten Platz. Dieser berechtigt zum sofortigen Aufstieg. Und in der 2. KK Staffel Süd werden die Fortunen ein Jahr später direkt Meister und geben nur 4 Punkte ab. In 16 Spielen 65 Tore zu schießen ist lobenswert. Nun folgen 6 Jahre in der ersten KK und die Bilanz weist immer einen einstelligen Tabellenplatz auf. Obwohl die Wirdumer 1979 die Meisterschaft in der 1.KK Norden erreichen, können sie nicht aufsteigen, da die Klassenreform ihnen einen Strich durch die Rechnung macht. Bis hierher haben die Fortunen keine Spielzeit mit negativem Punktekonto vorzuweisen. Ein 14. Platz in der 1.KK Aurich bedeutet 1982 den Abstieg in die 2.KK. Aber 1984 wird wieder ein Meistertitel eingefahren. 3 Jahre heißt es nun wieder 1. KK und mit dem 2. Platz 1987 gelingt den Wirdumern der bislang größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Die Mannschaft steigt in die KL Aurich auf. Dort aber müssen die Fortunen Lehrgeld zahlen, können sich aber dennoch 3 Jahre halten. 1990 werden sie mit 130 Gegentoren aus der Liga geschossen. Jetzt beginnt ein Auf und Ab: 1.KK sofort 2.KK wieder 1.KK 1995 Aufnahme in die Leistungsklasse, Abstieg 1998, und 1KK 2003. Dann wird eine Spielgemeinschaft mit der TSG Grimersum geschlossen. Und diese SG kämpft sich immerhin 2007 in die Leistungsklasse empor.
Einige Ergebnisse zum Abschluß: In der 1. KK Norden gelingt den Wirdumern im Spieljahr 1976/77 ein 5:2-Erfolg; ebenfalls in der 1.KK können die Fortunen 1981/82 keinen Auswärtssieg erringen und 1992/93 müssen sie gegen den TV Osteel mit 1:9 vom Platz schleichen.

Frischauf Wybelsum

Leider liegen mir über die Gründung keine Daten vor.
Tabellenmäßig tritt der SV Wybelsum 1967 auf die Bühne des ostfriesischen Fußballs. Die Mannschaft spielt in der 2. KK Norden Staffel Süd. Immerhin werden sie dort 2. Mit 24:8 punkten und 50:20 Toren. Erst 2 Jahre später 1970 gelingt der Titelgewinn in der 2.KK: Nur 2 Minuspunkte und nur 10 Gegentore stehen in 16 Begegnungen zu Buche. Noch 2 Jahre spielt der SV im Kreis Norden, in der 1.KK, erreicht dort 1972 sogar die Meisterschaft, wechselt dann aber in den Kreis Emden und spielt hier 2 Jahre in der 1.KK. Allerdings auch wieder mit Platz 2 und 1 besonders gut. Die Stürmer der Wybelsumer treffen auch gut: 1973 90 Mal 1974 88 Mal bei jeweils 28 Spielen. Der Erfolg berechtigt zum Aufstieg in die Bezirksstaffel Süd. Aber nach 2 Jahren 1976 muss FA diese Klasse wieder verlassen. 1978 berechtigt dann ein 4. Platz in der 1.KK Emden zum erneuten Aufstieg in die BS. Nach Auflösung der BS spielen die Wybelsumer 5 Jahre in der Kreisliga Emden; die Platzierungen lesen sich hervorragend: 6, 4, 3, 5, 2. 1984 dann der erste Aufstieg in die BK; aber die Wybelsumer haben Jahr für Jahr zu kämpfen. Nach 4 Jahren BK ist 1988 dann Schluss. In den 4 Jahren BK gab es keine Saison, in der Punkt- oder Torbilanz positiv waren. 1988 wurden aus 32 Begegnungen ganze 12 Punkte (2PW) geholt. Aber in der KL Emden/Leer macht der SV doch von sich reden. 1990 und 1992 gelingen 3.Plätze. 1994 dann wieder die Abstufung in die 1.KK Emden. Von 1995 bis 1997 und 1998/99 versucht es der SV Wybelsum noch einmal in der Kreisliga Aurich, aber ab 1999 finden wir die Wybelsumer nur noch in der 1.KK Emden. Die besseren Zeiten sind vorbei. Im Augenblick ist auch kein Anzeichen vorhanden, dass Wybelsum wieder aufsteigen kann.
Die Platzierungen ostfrieslandweit sind dann auch nicht so hervorragend: Platz 112 in der Gesamttabelle, Platz 90 in den Durchschnittsplatzierungen, nach absoluten Punkten Platz 147 und nach absoluten Toren Rang 163.
1971/72 lassen die Wybelsumer zu Hause in der 1.KK Norden nur 7 Gegentore zu. 1976/77 gelingt ein 6:0 gegen den FC Oldersum in der 1.KK Emden und 2003/04 erreicht de3r SV nur 4 Siege und wird Vorletzter der 1.KK Emden.

SV Wymeer-Boen

Der SV Wymeer-Boen wurde am 9.6.1956 durch Johann Fischer gegründet. Als Spielfeld für die Fußballer diente eine Rasenfläche, die vom Landwirt Hermann Groeneveld verpachtet wurde. Die Umkleidemöglichkeiten waren zunächst primitiv, bis 1966 erste Neubauten möglich wurden.
Schon 1956/57 nimmt der SV am Spielbetrieb teil und wird in der 1.KK Leer Staffel 1 13. Es folgen 6 Jahre in der 1.KK, die sich von der Bilanz nicht sehr erfreulich lesen: ich lese die Gegentore der Wymeerster vor: 135, 119, 106, 111, 113 und 116. Jetzt ist Schluss, die Mannschaft geht in die 2.KK. Aber sie ist nach 2 Jahren wieder oben. Und die Bilanzen bessern sich. 1974 als Vizemeister der 1.KK schießt der SV 139 Tore, aber leider kein Aufstieg. Und der nächste Abstieg naht: 1980 hat die Truppe nur 18 Punkte ergattern können und wieder 113 Gegentreffer kassiert: die 2.KK ruft. 1982 schaffen es die Spieler wieder in die Kreisklasse aufzusteigen. Und treffen wieder kräftig nämlich 118 Mal. Und es wird besser: nach 4 Jahren 1.KK schaffen die Wymeerster es in die Kreisliga aufzusteigen: Der Höhepunkt des Vereins. Dort hält sich der Club erst einmal neun Jahre. Und der wirkliche Höhepunkt ist 1990 die Vizemeisterschaft; der SV klopft an der Tür zum Bezirk, aber sie bleibt verschlossen. Ein 7. Platz 1995 bedeutet wegen der Klassenneustrukturierung ein Abstieg in die Leistungs-Klasse. Aber im 2 bis 3 jährigen Wechsel pendelt der SV Wymeer zwischen LKL und KL hin und her., um 2004 die KL Richtung 1.KK zu verlassen. Dort hofft der SV auf bessere Zeiten. In 55 Spieljahren ist aufgrund der obigen Tordebakel das Torverhältnis natürlich negativ. Punktemäßig sieht es besser aus, aber es wurden kaum mehr Punkte geholt als Spiele gemacht wurden. Die Durchschnittsplatzierungen sieht den SV auch nur an 185.Stelle. Den runden Platz 100 nehmen die Wymeerster in der absoluten Punktwertung ein. Beim Torquotienten ist Wymeer auch nur 171.
Hier einige wichtige Ergebnisse des SV: in der Saison 1964/65 eine 3:8 –Niederlage gegen TuS Ditzumerverlaat in der 1.Kreisklasse; ebenfalls in der 1.Kreisklasse 1979/80 eine Heimniederlage gegen den MTV Ditzum mit 1:7 aber als Neuling in der Spielzeit 2002/03 ein 3:1-erfolg beim Meister Viktoria Flachsmeer.