FC Pilsum
Der FC Hoffnung Pilsum wurde im Juni 1925 gegründet. Tönjes Albers, Artur Dürrfeld und Johann Gersema waren die ersten Vorsitzenden.
Und nach dem Krieg liegen die ersten Daten aus der Saison 1950/51 vor . Der FC spielt mit Manslagt in der 1. Kreisklasse Emden/Norden und belegt Platz 11. Nach 2 Jahren ist diese Gemeinschaft der Nachbarorte beendet und erst 1955 taucht der FC Hoffnung in der 1. Kreisklasse Norden auf. Die Plätze drei, zwei und eins zeugen von einer Stärke dieser Mannschaft, die sich auch im Torverhältnis zeugt. 1957 treffen die Pilsumer 122 Mal, 1958 115 Mal. Leider gelingt der Aufstieg in die Bezirksklasse nicht. Darauf müssen die Pilsumer dann noch 12 Jahre warten. 1970 gelingt die Meisterschaft und der ersehnte Aufstieg in die Bezirksklasse: und die Pilsumer können ihren Erfolg fast wiederholen. Allerdings reicht es in den letzten Spielen nur zur Vizemeisterschaft. Aber als Neuling ein stolzer Erfolg. Und dann auch die beste Platzierung in der Vereinsgeschichte. Bis 1979 können sich die Pilsumer in der Bezirksklasse halten. Es erfolgt der Abstieg in die Kreisliga Aurich, wo die Mannschaft nach wenigen Spielen zurückzieht. Nur 1 Jahr in der 1. Kreisklasse Aurich und die Pilsumer finden sich in der 2. Kreisklasse wieder. 1984 allerdings dann die Rückkehr in die 1. Kreisklasse wo dann 1995 durch die Schaffung der Leistungsklassen eine Aufnahme in dieser neuen Klasse erfolgte. Und die Pilsumer werden gleich Meister und steigen in die Kreisliga auf. 1998 ist allerdings das Ende der Fahnenstange erreicht, Pilsum geht in die Leistungsklasse zurück. 2 Jahre müssen die Pilsumer 2008 wieder in die 1. Kreisklasse zurück, aber in der erneuten SG mit Manslagt gelingt ein Wiederaufstieg in die Leistungsklasse.
Die Pilsumer haben in 61 Jahren knapp über 3000 Tore erzielt, aber noch keine 3000 Gegentore erhalten. Nach absoluten Punkten rangieren die Pilsumer an 80. Stelle in der Ostfriesland-Tabelle. Bei den Toren ist es der 82. Rang hinter dem TuS Holthusen und vor Komet Walle. In Pilsum möchte man sicher gerne an die Zeiten in den 70er Jahren anknüpfen.
Zum Schluss folgende Highlights: als SV Pilsum/Manslagt unterliegt man 1952/53 mit 1:11 gegen den TB Twixlum und zieht dann die Mannschaft zurück. In der Bezirksklasse gelingt 1970/71 als Neuling gegen Hinte ein 9:0 Erfolg. 1978/79 erzielt man aber auswärts nur 8 Tore in der Bezirksklasse.
SuS Rechtsupweg
Am 6.5.1965 wurde SuS Rechtsupweg gegründet. Erste Sparten waren Fußball, Tischtennis und Klootschießen. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten u.a. Erwin Brandes, Wilhelm Kelling und weitere 18 Sportfreunde.
Die ersten Ergebnisse und Tabellen datieren aus dem Jahr 1969/70. Als Meister der 3. Kreisklasse Norden rutschte die SuS in die 2. Kreisklasse, dann in die 1.KK und mit Neuschaffung der Kreisliga Norden gleich in die höchste Klasse auf Kreisebene. Dort konnte sich Rechtsupweg 7 Jahre lang etablieren. Mit den neuen Klassen im Bezirk Weser-Ems wurde SuS der 1.Kreisklasse Aurich zugeordnet. Von 1979 bis 1986 verblieb Rechtsupweg in der Staffel 2 der 1. Kreisklasse. Der Abstieg war nur für ein Jahr und nach zwei weiteren Jahren schaffte SuS den wiederaufstieg in die Kreisliga. Dann ging es im Wechsel 1. und 2. Kreisklasse, wobei von 1990 an 12 Mal die 1. Kreisklasse gehalten werden konnte. Auch ein Rückzug im Jahr 2000 bedeutete nicht den Untergang. SuS kämpfte sich wieder hoch bis in die Kreisleistungsklasse in den Jahren 2007 bis 2009. Der erneute Rückzug lässt auf einen Neubeginn in der 2. Kreisklasse hoffen.
In 960 vorliegenden Spielen hat SuS leider ein negatives Torkonto. Auch wenn in den Spielzeiten 69/70, 95/96 und 2005/06 mehr als 100 Tore erzielt wurden. Am wenigsten treffsicher war SuS in der Saison 2009/10, wo nur 22 Tore gelangen.
Die Meisterschaft im Jahre 95/96 erbrachte die relativ meisten Punkte mit 74 in 28 Spielen der 3-Punkte-Wertung. In den beiden Jahren davor waren es dafür aber auch nur 9 Punkte in der 2-Punkte-Wertung.
SuS Rechtsupweg ist in meiner Ostfriesland-Tabelle auf Platz 167 zu finden, hinter dem SV Tergast und vor der Reserve von Wandertrupp Loppersum.
Zwei Highlights im positiven oder negativen Sinn: ein 0:6 in der Saison 1981/82 zu Hause gegen den TSV Lütetsburg, in der Saison 1973/74 aber ein 2:1 in der Kreisliga Norden gegen den Meister PSV Norden.
SV Simonswolde
Im Mai 1948 kann es zur Gründung des SV Simonswolde. Gründungsmitglieder waren u.a. Gerhard Janssen, Tole Vüst, Jann Schomerus und Jan de Vries. Das erste Fußballspiel fand am 23.5.1948 auf dem Buschenplatz statt.
Der SV Simonswolde dümpelte lange auf Kreisebene herum: 21 Jahre mussten vergehen, bis der SV ein Jahr Bezirksklassenluft schnuppern durfte. Einstellige Platzierungen in der 1. Kreisklasse Nordwest von 1949 bis 1955 zeichneten den SV aus. Dann wechselte Simonswolde in den Kreis Emden und die Platzierungen waren nur noch zweistellig, bis auf den 3. Platz 1957/58. Die Rückkehr in den Nordwesten brachte dann auch die Meisterschaft 1970. Den Fall aus der Bezirksklasse fing der SV umgehend ab. Wurde Meister der 1. Kreisklasse und nach 4 Jahren in der Bezirksstaffel Nord gelang 1975/76 der erneute Aufstieg in die Bezirksklasse. Im 2. Jahr holte der SV hier mit dem 3. Platz die beste Platzierung seiner Vereinsgeschichte. 1981 war dann wieder Schluss in der Bezirksklasse und der SV stieg in die Kreisebene ab. Von 1985 bis 1987 gelang ein nochmaliger Aufstieg, aber bis heute ist nur Kreisebene angesagt. Dabei spielt der SV nur noch in der Leistungsklasse und kann im Augenblick nicht an bessere Zeiten anknüpfen.
In 1642 Spielen hat der SV 3046 Tore erzielt, aber 3294 kassiert. Diese negative Torbilanz rührt von den schlechten Platzierungen im Kreis Emden her. Bislang gelang es dem SV nicht, in einer Saison mehr als 100 Tore zu schießen: 78 Mal trafen die SVler in der Saison 1965/66 ins Schwarze, nur 24 Mal 1986/87. 119 Gegentore stehen aus der Saison 2005/06 zu Buche. In der Tabelle nach absoluten Punkten liegt der SV an 71. Stelle, hinter dem SV Petkum und vor dem TuS Holtriem. Nach absolut geschossenen Toren ist der SV 84.
Einige Ergebnisse an die sich vielleicht Interessierte erinnern: 1966/67 besiegte der SV den SV Großefehn in der 1.Kreisklasse mit 5:1, als Neuling der Bezirksklasse wurde der TSV Riepe 1985/86 mit 8:0 abgefertigt und 2004/05 verlor man in Dunum in der Kreisliga mit 3:6.
Teutonia Stapelmoor
Die Gründung des Vereins fand im Lindenhof im Jahre 1946 statt. Ein Jahr vorher traf man sich zu wildem Spiel mit Spielern aus Stapelmoor und Wymeer.
Gründungsvorsitzender war der Lehrer Walter Hadel.
Schon im Jahr 1949 wird in der 1. Kreisklasse gekickt. Teutonia hält sich aber nur 2 Jahre, dann steigt die Mannschaft in die 2. Kreisklasse ab. Ab 1952 kann man 21 Jahre zählen, die die Teutonia in der 1. Kreisklasse verbringt. Zwischen Platz 2 und Platz 15 ist für die Teutonia alles drin. Bei der Vizemeisterschaft 1958 trifft Stapelmoor in 30 Spielen 122 Mal. Nur 2 Mal weniger ist die Bilanz 1954, aber da waren auch 38 Spiele zu absolvieren. 1971 muss der Torwart der Stapelmoorer 100 Mal hinter sich greifen. In dieser Saison holt Teutonia auch nur 11 Punkte. Bei der Gründung der Kreisliga Leer im Jahre 1973 ist Teutonia mit dabei. Die Mannschaft schafft sogar einen 2.Tabellenplatz in dieser ersten Spielzeit. 6 Jahre in dieser Kreisliga, davon 2 Vizemeisterschaften kennzeichnen die Leistungen von Teutonia. In keiner dieser Spielzeiten wird ein negatives Torkonto erzielt, auch nicht 1976 als die Teutonia nur 13. Wird. Mit dem Jahr 1979 werden die Klassen neu eingeteilt. Durch den Wegfall der Bezirks-Staffeln findet sich Stapelmoor, obwohl Kreisligaachter, nur in der 1. Kreisklasse wieder. Auch wenn bis 1984 fast nur einstellige Plätze erobert werden, finden sich die Stapelmoorer 1985 in der 2. Kreisklasse wieder. Aber dieser Betriebsunfall ist 1987 wieder repariert. Als Meister der 2. Kreisklasse Staffel 2 mit nur 7 Minuspunkten steht Teutonia wieder in der 1. KKreisklasse und hält diese Klasse bis 1994. Bemerkenswert, dass in 7 Spieljahren 4 Vizemeisterschaften zu Buche stehen. Der 2. Platz 1994 reicht zum Aufstieg in die Kreisliga. Erst 1999 geht der Weg wieder eine Klasse tiefer in die Leistungsklasse. Teutonia hat auf Platz 15 nur 27 Punkte in der Dreipunktewertung erzielt.2003 dann der erneute Wiederaufstieg in die Kreisliga, aber diese müssen die Teutonen nach Ende der Saison 2010/11 wieder verlassen und einen Neuanfang in der 1.Kreisklasse suchen.
Teutonia hat in den vorliegenden 62 Spieljahren fast 400 Tore mehr geschossen als kassiert. In der Tabelle der Durchschnittsplatzierungen liegt Teutonia an 55. Stelle meiner Ostfriesland-Übersichten, nach absoluten Punkten immerhin auf Platz 39, eingerahmt von Friesenstolz Riepe und Frisia Loga.
1964 verliert Teutonia nur knapp in Wymeer mit 4:5, bei der Vizemeisterschaft in der Kreisliga 1977 verliert Teutonia nur 2 Spiele zu Hause und im Aufstiegsjahr 1987 kassiert man eine 1:7 Schlappe gegen Collinghorst.
SuS Strackholt
Schon Ende der 40er Jahre gab es den SuS Strackholt, der sich aber wieder auflöste, weil ein Sportplatz fehlte. Am 29.9.1967 war dann die Neugründung. Erster Vorsitzender wurde Ernst Tapken. Der SuS konnte auf viele Spieler aus Neufirrel und Spetzerfehn zurückgreifen.
Aus der Saison 1949/50 liegt eine Tabelle mit dem SuS aus der Bezirksklasse vor: die Mannschaft nimmt den 10. von 12 Plätzen ein und zieht zurück. Der Neustart beginnt mit der Zuteilung in die 3. Kreisklasse Nordwest 1968/69 wird SuS dort gleich Meister und schafft den Aufstieg in die 2. Kreisklasse. Dort verbleibt SuS 5 Jahre. Die Meisterschaft 1973/74 bringt den Aufstieg in die 1. Kreisklasse und die Einführung der Kreisliga Nordwest die Übernahme in diese Liga. Dort wird SuS 1978/79 Meister, kann aber wegen der Neueinteilung nicht aufsteigen, der SuS wiederholt aber den Meistertitel und schafft einen 13 Jahre andauernden Höhenflug in den Bezirk. 5 Jahre Bezirksklasse werden 1984/85 mit dem Meistertitel gekrönt, darauf folgen 7 Jahre Bezirksliga, die 1986/87 mit einem 2. Platz den besten Endstand von SuS belohnen. Dann der Fall: zuerst Durchreichen in die Kreisliga, nach 5 Jahren Fall in die Leistungsklasse, Durchreichen in die 1. Kreisklasse. und erst 2002/03 geht der Weg des SuS wieder nach oben. 2009/10 als Vizemeister der Leistungsklasse und der Sieg im Relegationsspiel bringt den SuS wieder in die Kreisliga.
1160 Spiele stehen bislang zu Buche. SuS hat 2380 Tore erzielt und nur 1897 Gegentreffer kassiert. In der Saison 2002/03 wurde fast das Ziel mit 100 Toren erreicht: die Stürmer trafen 97 Mal ins Schwarze. Die meisten Gegentore erhielt SuS in der Spielzeit 1998/99 mit 80 Toren. Nach Punkten pro Spiel rangiert der SuS weit vorne in Ostfriesland: Platz 21 hinter dem TV Bunde und vor dem TuS Ditzumerverlaat. Nach Toren pro Spiel ist Strackholt allerdings nur 131.
Folgende Ergebnisse sollen den Weg von SuS beschreiben: 1974/75 erreichte man als Neuling beim Meister in Blomberg ein 3:3 Unentschieden; 1993/94 verlor man als Absteiger aus der Kreisliga gegen Komet Walle glatt mit 0:5, aber auch ein Erfolg: als Vizemeister der Bezirksklasse schlug SuS den Namensvetter aus Emden in der Saison 1981/82 mit 4:0.